Unterkategorie

Suchbegriff: Unternehmensnachrichten

Der indonesische Aktienmarkt erlebte einen deutlichen Rückgang, nachdem MSCI mit einer Herabstufung indonesischer Aktien gedroht hatte, wodurch langjährige Probleme mit Marktmanipulationen und Undurchsichtigkeit offengelegt wurden. Die indonesische Börse hat Reformen versprochen, darunter die Anhebung der Mindest-Free-Floats auf 15 % und die Erhöhung der Transparenz, aber die Marktteilnehmer bleiben skeptisch, ob diese Maßnahmen die systemischen Manipulationsprobleme lösen werden.
Die UBS und die inzwischen aufgelöste Credit Suisse haben in den letzten drei Jahren nach dem Zusammenbruch der Credit Suisse und der anschließenden Übernahme durch die UBS über 36.500 Stellen abgebaut. Während die UBS mit einem Gewinn von 7,8 Milliarden US-Dollar starke Finanzergebnisse erzielt hat und sich ihr Aktienkurs seit der Ankündigung der Übernahme mehr als verdoppelt hat, wird der Stellenabbau mit weiteren 3.000 geplanten Entlassungen in der Schweiz fortgesetzt. Der Integrationsprozess ist fast abgeschlossen, 85 % der Kundenkonten der Credit Suisse wurden auf die Plattformen der UBS übertragen.
EMS Chemie wird für 2025 voraussichtlich einen geringeren Umsatz von 1,975 Milliarden CHF (gegenüber 2,071 Milliarden im Jahr 2024) verzeichnen, jedoch einen höheren Gewinn von 480 Millionen CHF erzielen, was auf den schwierigen Automobilmarkt und den starken Schweizer Franken zurückzuführen ist. Die EBIT-Marge des Unternehmens wird voraussichtlich auf 28,6 % steigen. Während EMS eine globale Verkaufsoffensive gestartet hat, um der schwachen Nachfrage im Automobilbereich entgegenzuwirken, ist der Aktienkurs seit Jahresbeginn um 9 % gestiegen und hat damit trotz der anhaltenden Herausforderungen im Automobilsektor den Markt übertroffen.
Shell meldete für das vierte Quartal einen Rückgang des bereinigten Gewinns um 11 % auf 3,3 Mrd. US-Dollar und verfehlte damit die Erwartungen der Analysten aufgrund niedrigerer Ölpreise und eines schwächeren Ölhandels. Trotz des Gewinnrückgangs kündigte das britische Energieunternehmen eine Dividendenerhöhung um 4 % an und wird sein Aktienrückkaufprogramm im Wert von 3,5 Mrd. US-Dollar fortsetzen. Die Aktionärsrenditen des Unternehmens haben in den letzten vier Quartalen das Zielband von 40-50 % des operativen Cashflows überschritten.
Das Oberengadiner Spital in Samedan wurde durch einen von neun Gemeinden genehmigten Rettungsplan vor der Schließung bewahrt, der eine neue Verwaltungsgesellschaft namens Sanadura und einen Kredit in Höhe von 19,5 Millionen Franken vorsieht. Allerdings wird das Spital sein Leistungsangebot reduzieren, rund 50 Mitarbeitende entlassen und spezialisierte Behandlungen an das Kantonsspital in Chur übertragen. Der Übergang erfordert technische Integrationen und Genehmigungen, wobei die verbleibenden Gemeinden den Plan voraussichtlich im März 2026 genehmigen werden.
Die Muttergesellschaft von Google, Alphabet, plant, bis 2026 bis zu 185 Milliarden US-Dollar in künstliche Intelligenz zu investieren und damit ihr KI-Budget gegenüber dem Vorjahr zu verdoppeln. Die starke finanzielle Performance des Unternehmens mit einem Gewinn von 132 Milliarden US-Dollar ermöglicht diese massive Investition. Damit liegt Alphabet vor Konkurrenten wie Meta, das Investitionen in Höhe von 135 Milliarden US-Dollar angekündigt hat. Allerdings gibt es Bedenken hinsichtlich der begrenzten Rechenkapazitäten, einschließlich Energie, Komponenten und Platz in Rechenzentren. Investoren sind bei KI-Investitionen vorsichtiger geworden, wie das Beispiel von Nvidia zeigt, das seine OpenAI-Investitionspläne von 100 Milliarden US-Dollar auf 20 Milliarden US-Dollar reduziert hat. Trotz der enormen Investitionen ist die Aktie von Alphabet in den letzten sechs Monaten um 70 % gestiegen, was das anhaltende Vertrauen der Investoren zeigt.
Die Aktie von Huber+Suhner hat ein neues Allzeithoch von 173 CHF erreicht und damit seit April 2025 einen Kursanstieg von 160 % verzeichnet, was deutlich über der Performance des Swiss Performance Index liegt. Der Aufschwung verstärkte sich, nachdem die Finanzergebnisse des Unternehmens für 2025 einen soliden Auftragseingang zeigten. Die Zürcher Kantonalbank stufte die Aktie mit einem neuen fairen Wert von 242 CHF auf „Übergewichten” hoch und verwies dabei auf positive Faktoren wie erwartete Folgeaufträge und Wachstumschancen im Bereich Rechenzentren, während Research Partners eine konservativere Bewertung mit „Halten” beibehält.
Shell meldete mit einem bereinigten Gewinn von 3,256 Milliarden US-Dollar im vierten Quartal 2025 das schwächste Quartalsergebnis seit über vier Jahren, das hinter den Schätzungen der Analysten zurückblieb und einen Rückgang von 40 % gegenüber dem Vorquartal darstellt. Trotz der schlechten Finanzergebnisse und der niedrigeren Ölpreise behielt das Unternehmen sein vierteljährliches Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 3,5 Milliarden US-Dollar bei und erhöhte seine Dividende um 4 %, wobei es den Aktionärsrenditen Vorrang einräumte. CEO Wael Sawan hob den soliden Cashflow und die Kosteneinsparungen in Höhe von 5 Milliarden US-Dollar seit 2022 als positive Faktoren inmitten der schwierigen Bedingungen auf dem Energiemarkt hervor.
Kuwait strebt an, seine Ölförderkapazität bis 2035 von derzeit etwas über 3 Millionen Barrel pro Tag auf 4 Millionen Barrel pro Tag zu steigern. Die nationale Ölgesellschaft des Landes, die Kuwait Petroleum Corporation, plant erhebliche Investitionen in die Offshore-Exploration und die Pipeline-Infrastruktur, wobei die Produktionskosten unter 10 US-Dollar pro Barrel bleiben sollen. Kuwait sucht internationale Partner für die Erschließung neu entdeckter Offshore-Felder und erwägt ein Leasing-Modell für sein inländisches Pipelinenetz.
Das Weltwirtschaftsforum hat eine unabhängige Untersuchung seines Präsidenten und CEO Børge Brende hinsichtlich seiner Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein eingeleitet. Die Untersuchung folgt auf Enthüllungen, dass Brende an drei Abendessen mit Epstein teilgenommen und mit ihm per E-Mail/SMS kommuniziert hat. Brende behauptet, er habe nichts von Epsteins krimineller Vergangenheit gewusst und bedauert, keine angemessene Sorgfaltsprüfung durchgeführt zu haben. Das WEF betont sein Bekenntnis zu Transparenz und Integrität, während Brende seine Funktion weiterhin ausübt und bei der Untersuchung kooperiert.

Layout

Color mode

Predefined Themes

Layout settings

Choose the font family that fits your app.

Choose the gray shade for your app.

Choose the border radius factor for your app.